DELTAgroup’s neue Multifunktions-, Stich- und Schlagschutzwesten

Aufmerksamen Eventbesuchenden sind sie vielleicht schon aufgefallen – die neuen Westensysteme für Mitarbeitende der DELTAgroup Security & Services AG. Zum einen handelt es sich um Multifunktionswesten, die die Sichtbarkeit unserer Mitarbeitenden erhöhen sollen, zum anderen um Stich- und Schlagschutzwesten für Einsätze im Bereich des friedlichen Ordnungsdienstes.

Die DELTAgroup hat neue Multifunktions- sowie Stich- und Schlagschutzwesten für ihre Mitarbeitenden eingeführt. Die unter dem Label „DELTAgear“ entwickelten Westensysteme wurden von der hauseigenen Ausrüstungsabteilung DELTAgroup Equipment in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern realisiert. Sie erhöhen nicht nur die Sichtbarkeit und den Schutz im Einsatz, sondern bieten dank Molle-System (Modular Lightweight Load-carrying Equipment) auch maximale Flexibilität in der Ausrüstung. Im Interview gibt Marcel Hürlimann, Head of DELTAgroup Equipment, Einblick in die neuen Schutzwesten und deren Entwicklung.

Frage: Die DELTAgroup hat neue Signal- sowie Stich- und Schlagschutzwesten beschafft. Dabei hat man auf eine Eigenentwicklung gesetzt statt auf Produkte „ab Stange“. Weshalb dieser Weg?

Antwort Marcel Hürlimann: „Wir haben über einen längeren Zeitraum hinweg mit verschiedenen Lieferanten Gespräche geführt. Dabei hat sich jedoch gezeigt, dass individuelle Anpassungswünsche entweder auf geringe Umsetzungsbereitschaft stiessen oder mit erheblichen Mehrkosten verbunden gewesen wären.“

Frage: Was muss man unter Anpassungswünschen verstehen?

Antwort Marcel Hürlimann: „Zahlreiche Hersteller produzieren für den Sicherheitsbereich leider immer noch mit dem Fokus auf eine männliche Kundengruppe. Dies hat zur Folge, dass viele Produkte nur ab der Grösse Medium und aufwärts produziert werden. Für Mitarbeiterinnen sind solche Produkte oftmals überdimensioniert und der Tragekomfort ist schlicht ungenügend. Wir wollten von Beginn an, wie bereits bei der neueren DELTAgroup Uniform, auch für unsere Aussendienst-mitarbeiterinnen die passenden Produktgrössen anbieten können. Dies erfordert allerdings oftmals die Entwicklung neuer Grössenschlüssel, was wie bereits angetönt, für viele Produzenten nur bei sehr hohen Abnahmemengen möglich ist. Gleichzeitig wollten wir auf den neuen Westen auch mit unseren bereits bestehenden Batches arbeiten. Dies erforderte allerdings auch die Bestückung möglicher Westen mit den entsprechenden Aufnahmeflächen. Alles diese Punkte sind Gift für bereits etablierte Massenfertigungsprozesse bei Herstellern oder Lieferanten.“

Frage: Gibt es noch andere Gründe, welche für den Aufwand einer eigenen Entwicklung sprechen?

Antwort Marcel Hürlimann: „Ganz klar das Stichwort Nachhaltigkeit. Beschafft man als Unternehmen Produkte ab der Stange besteht sofort eine gewisse Abhängigkeit. Was wenn der Produzent dass beschaffte Produkt plötzlich einstellt oder nicht gewünschte Änderungen daran vornimmt? Folgebeschaffungen sind somit nicht garantiert. Diese Risiken können durch eine eigene Produktion verhindert werden.“

Frage: Sind mit Eigenproduktionen auch Risiken verbunden?

Antwort Marcel Hürlimann: „Ganz klar ja. Dank einem starken Produzentennetzwerk und dem hauseigenen Know-How im Bereich von Beschaffungsprozessen im Ausrüstungsbereich können diese Risiken auf ein akzeptables Niveau reduziert werden.“

Frage: Was unterscheidet die beiden beschafften Westen?

Antwort Marcel Hürlimann: „Die grundlegenden Anforderungen seitens unserer operativen Abteilung. Die Multifunktionswesten mussten keine spezifischen Schutzanforderungen erfüllen. Sie sollten schlicht die Sichtbarkeit der Mitarbeitenden erhöhen. Wir wollten diese Gelegenheit allerdings nutzen, um mit dem Molle-System, einen Mehrwert zu schaffen. Bei den Schlag- und Stichschutzwesten hingegen war eine klare Schutzfunktion die Auflage. Solche Westen bestehen aus mehreren Teilstücken. In diesem Fall war es ein Carrier-System (Träger) welches die Aufnahme von Schutzeinlagen ermöglicht.“

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